7. Spieltag 1986 / 87 Sa., 20.09.1986

1. Bundesliga

FC Homburg - 1. FC Nürnberg

2:0 (1:0)

FC HOMBURG:

Scherer,

Wojcicki, Hentrich, Geschlecht,

Dooley, Frenken, Beck, Knoll, Buncol,

Schäfer, Freiler

Trainer: Klug

Wechsel: Müller für Freiler (74.)

-

Karten: Gelb: Freiler

Tore: 1:0 Buncol (31.), 2:0 Schäfer (88.)

1. FC NÜRNBERG:

Köpke,

Reuter, Grahammer, Giske,

T. Brunner, Schwabl, Lieberwirth, Philipkowski, Güttler,

Andersen, Eckstein

Trainer: Höher

Wechsel: Nitsche für Grahammer (60.),

Wilbois für Güttler (67.)

Karten: Gelb: Lieberwirth

Tore: ---

-

Schiedsrichter: Krug

Zuschauer: 7.000

Besondere Vorkommnisse: Keine

Spielbericht aus der CLUB-REVUE Nummer 10 Oktober 1986

0:2 bei Udo Klugs Homburgern - Schwächste Saisonleistung

Beim Aufsteiger FC Homburg lief einfach alles daneben. „Unsere mit Abstand schwächste Saisonleistung", mußte auch Trainer Höher nach dem Spiel bekennen, „wir haben verdient verloren." Fritz Heil schrieb im Sportkurier:

Die Vorschußlorbeeren der Nürnberger waren welk, die hochgelobten Franken konnten in keiner Phase des Spieles die zuletzt ausgezeichneten Kritiken bestätigen. Die Himmelsstürmer aus der Noris enttäuschten, und auch Dieter Eckstein blieb nach einem fulminanten Auftakt blaß. Nürnberg erkämpfte sich über die 90 Minuten hinweg keine einzige zwingende Chance, gefährlich wurde es lediglich zweimal bei Weitschüssen. Die beste Szene, als Grahammer aus 22 Meter (17.) aufs Tor hämmerte und Torwart Scherer den Ball um den Pfosten drehte. Das war's auch schon. Anders die Homburger, die diszipliniert und mit großem Kampfgeist diese Partie bestritten, die vorher in manchen Medien als „Schicksalsspiel" hochstilisiert worden war.

Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient, hätte sogar um zwei Tore höher ausfallen können, als Buncol nach der Pause aus fünf Metern verzog, während Beck nach einem Paß von Schäfer das Leder über den Querbalken hob und Wojcicki bei einem Konter und mit drei Angreifern gegen einen Abwehrspieler (Giske) - klar in der Überzahl - überhastet, schoß, statt die beiden besser postierten Mitspieler Schäfer und Müller anzuspielen.

Nicht annähernd wußte sich Nürnberg in Szene zu setzen, auch wenn die Mannschaft nie aufsteckte und nach der Pause zeitweise mit der „Brechstange" versuchte, die Wende herbeizuführen.

-

Links: Das tat dem Trainer gut...Während in Homburg und in Köln die Verantwortlichen mal wieder den Trainern alle Schuld an den sportlichen Mißerfolgen in die Schuhe geschoben haben, sprach das Club-Präsidium in den letzten Wochen immer wieder öffentlich sein Vertrauen gegenüber Trainer Heinz Höher aus. Auch zahlreiche Fans bekundeten im Heimspiel gegen Uerdingen ihre Sympathien für Trainer Höher.

Rechts: In Homburg gab es einfach kein Durchkommen für den Club. Hier läuft sich Senior Dieter Lieberwirth fest.

Fotos: Werek, Bomhard

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