20. Spieltag 1968 / 69 Sa., 25.01.1969

Bundesliga

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Nürnberg

1:1 (0:1)

BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH:

Danner;

Vogts, Milder;

H. Kremers, Bleidick, Schäfer;

Wimmer, Koppel, Laumann, Netzer, E. Kremers

Trainer: Weisweiler

Wechsel: Pöggeler für Schäfer (46.)

Tore: 1:1 Netzer (47.)

1. FC NÜRNBERG:

Wabra;

Hansen, Popp;

L. Müller, Wenauer, Leupold;

Cebinac, Zaczyk, Küppers, H. Müller, Volkert

Trainer: Merkel

Wechsel: Beer für Cebinac (70.), Czernotzky für Hansen (77.)

Tore: 0:1 Volkert (13.)

-

Schiedsrichter: Ohmsen

Zuschauer: 32.000

Besondere Vorkommnisse: Netzer trifft Elfmeter (47.)

Spielbericht aus der FCN - Vereinszeitung Nummer 2 vom Februar 1969

Club war dem Sieg näher als Mönchengladbach

Das Erscheinen des Clubs in Mönchengladbach hatte 32 000 Zuschauer angelockt, die alle davon überzeugt waren, daß sich der 1. FCN eine böse Schlappe einhandeln würde. Sowohl die dortige Presse als auch die Borussen-Spieler tippten auf einen klaren Erfolg ihrer Mannschaft. Umso größer war ihr Erstaunen, als sie sahen, mit welcher Selbstsicherheit die Nürnberger Aufspielten.

Der Zeiger der Stadionuhr hatte gerade zwei Umdrehungen gemacht, als Heinz Müller aus 20. m Entfernung aufs Borussen-Gehäuse bombte und das Torgebälk für den bereits geschlagenen Danner retten mußte. Dem Club schien das Pech auch weiterhin treu zu bleiben.

Dennoch - die Nürnberger spielten hervorragend auf und die Gladbacher Fans zollten dafür Beifall auf offener Szene. In der 13. Minute gelang Volkert nach einem Küppers-Freistoß, der vom Querbalken zurückprallte, das 0:1. Und wäre Fortuna mit dem Club im Bund gewesen, hätte es bis zur Halbzeit noch mehrmals in Danners Gehäuse einschlagen können. Die Borussen selbst hatten bis zu diesem Zeitpunkt, zumal ihre Sturm-Asse Netzer, Laumen, Wimmer und Koppel gut gedeckt wurden, wenig Chancen.

Das l :1 fiel in der 47. Minute, als Wenauer durch eine Reflexbewegung einen Handelfmeter verursachte, den Netzer unhaltbar verwandelte. Bei diesem Resultat blieb es, da Beer wenige Minuten vor dem Schlußpfiff nach einer Zaczyk-Flanke gleichfalls nur den Querbalken traf.

Die Mannschaft des Clubs gab ihr Bestes, lediglich Cebinac genügte den Anforderungen eines hochbezahlten Lizenzspielers nicht.

Fred Böhm

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