34. Spieltag 2001 / 2002 Sa.,04.05.2002

1. Bundesliga

FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg

2:3 (1:2)

FC St. PAULI:

Henzler, Stanislawski, Gibbs, Held, Trulsen, Kolinger, Rahn, Inceman, Bürger, Meggle, Patschinski

Trainer: Demuth

Wechsel: 40. Mansourian für Meggle, 57. Konetzke für Kolinger,

74. Bajramovic für Inceman

Karten: ---

Tore: 1:1, 2:3 Patschinski (19., 90.)

1. FC NÜRNBERG:

Schäfer, Paßlack, Stehle, Nikl, Müller, Larsen, Frey, Junior, Krzynowek, JVilla, Michalke

Trainer: Augenthaler

Wechsel: 81. Driller für Michalke, 86. Stoilov für Larsen,

86. Gomis für Villa

Karten: Gelb: Junior (72.), Stehle (74.), Müller (90.)

Tore: 0:1 Junior (15.), 1:2, 1:3 Michalke (22., 67.)

-

Schiedsrichter: Aust

Zuschauer: 20499

Besondere Vorkommnisse: Keine

Spielbericht von www.kicker.de

1. FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg 2:3

Personal: Zu diesem bedeutungslosen Spiel änderte Nürnbergs Trainer Augenthaler sein Team auf sechs Positionen. Kampa, Kos, Sanneh, Jarolim, Rink und Cacau, die beim 1:0 gegen Leverkusen noch in der Anfangsformation standen, machten Platz für Schäfer, Müller, Stehle, Junior, Michalke und Villa. Beim FC St. Pauli "nur" drei Veränderungen: Inceman, Held und Bürger kehrten ins Team zurück, Amadou, Marcao und Meier blieben draußen.

Taktik: Die Hamburger in gewohnter Abwehrformation, Stanislawski und Gibbs ohne zusätzliche Absicherung gegen die beiden Nürnberger Stürmer, davor eine Mittelfeldreihe, bei der auf den Außenpositionen allerdings die Abwehrarbeit ein wenig vernachlässigt wurde. Im Angriff war Patschinski als einzige Spitze aufgeboten, Meggle (später Mansourian) und Inceman unterstützten ihn zuweilen. Nürnberg dagegen mutiger mit zwei Angreifern und dazu Krzynowek und Junior, die sich als Aktivposten auf den Außenpositionen erwiesen, das Sturmduo gut unterstützten, aber auch nach hinten ordentlich arbeiteten. Dass es dennoch einige Abwehrschwächen gab, lag vor allem an Abstimmungsproblemen in der Viererkette.

Spielverlauf: Eine locker und unverbissen geführte Partie mit beträchtlichem Unterhaltungswert, aber ohne fußballerische Glanzlichter. Offensive war bei beiden Mannschaften Trumpf, taktische Zwänge rückten zuweilen in den Hintergrund. Die Nürnberger zeigten mehr Spielkultur und die intelligenteren Angriffsaktionen, dadurch erarbeiteten sie sich ein deutliches Plus an Torchancen. Weil Stehle nur die Torlatte traf, Michalke und Krzynowek in der zweiten Halbzeit noch hochkarätige Chancen vergaben, sprang dennoch nicht mehr als ein nur knapper Sieg heraus.

Fazit: Die bessere Spielanlage der Nürnberger setzte sich durch, St. Pauli verabschiedete sich sang- und klanglos aus der Bundesliga.

Bernd Jankowski, Christian Biechele

© www.kicker.de (Olympia-Verlag)

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